Rechnungsüberschuss bei den Schaffhauser Reformierten

Die Synode der Reformierten Kirche Schaffhausen beschäftigte sich am 22. Juni mit einem neuen Modell der Zuteilung von Pfarrstellenprozenten. Ausserdem genehmigten die Synodalen die Rechnung und nahmen den Rücktritt einer Kirchenrätin zur Kenntnis.

Schaffhauser Synodale bei einer Abstimmung in der Aula von Lohn. (Bild: zVg)

Am 22. Juni fand in der Aula von Lohn die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schaffhausen statt. Kirchenratspräsident Frieder Tramer erläuterte den 61 Synodalen die Ergebnisse einer Vernehmlassung der Kirchgemeinden über ein neues Modell der Zuteilung von Pfarrstellenprozenten. Das Ziel des Modells: Fusionierte Kirchgemeinden sollen nicht benachteiligt werden. Diese Absicht werde zwar von einer Mehrheit unterstützt, so Tramer, doch sehe man im vorgeschlagenen Modell neue Ungerechtigkeiten. Er halte es deshalb nicht für mehrheitsfähig. Die Synode wird im Herbst über das Weitergehen entscheiden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Positive Rechnung und Rücktritt aus dem Kirchenrat

Weiter genehmigten die Synodalen die Rechnung mit einem Ertrag von rund 430‘000 Franken bei 4,1 Millionen Steuereinnahmen. Ein Synodaler stellte angesichts des positiven Abschlusses den Antrag, einen Beitrag an ein Hilfsprojekt zu spenden. Andere Synodale wollten aber zuerst die Gesundung der Finanzen erreichen. Auch Finanzchef Richard Rickli plädierte, den Ertrag dafür aufzuwenden, das Eigenkapital wieder herzustellen. Der Antrag wurde abgelehnt.

Schliesslich gab Kirchenrätin Marcelina Zürcher ihren Rücktritt auf Ende Jahr bekannt und Kirchenrat Matthias Eichrodt zog eine positive Zwischenbilanz der Feierlichkeiten rund um das Reformationsjubiläum.