«Spare in der Zeit, so hast du in der Not», meinte Finanzreferent Richard Rickli. Die Sparbemühungen der letzten Jahre hätten es möglich gemacht, auch den gekürzten Staatsbeitrag zu verkraften und wieder erste Rücklagen zu machen. Die voraussichtliche Entwicklung der Finanzen würden auch weiterhin einen haushälterischen Umgang verlangen.
Die Synode bestätigte die Fusion zweier Kirchgemeinden zur neuen Kirchgemeinde Thayngen-Opfertshofen. Eine Regelung, die die fusionierten Kirchgemeinden auch in nachfolgenden Amtsperioden fair behandelt, wird noch mit den Vertretern aller Kirchgemeinden ausgearbeitet, kündete Kirchenratspräsident Frieder Tramer an.
In die Geschäftsprüfungskommission wurde Elisabeth Waldburger aus Bargen gewählt. Das Vizepräsidium bleibt weiterhin vakant. Nach dem Reformprozess will man nun wieder thematisch an Fragen der Kirche arbeiten und plant eine Aussprachesynode. Die Wintersynode wird über die Thematik entscheiden.
Kirchenrätin Sabine Dubach stellte mit den Spitalseelsorgern Andreas Egli und Wolfram Kötter das gemeinsame Konzept der drei Landeskirchen «Seelsorge in Palliative Care» vor. Die Kirchgemeinden könnten aktiver werden, um bekannt zu machen, was Palliative Care ist. Die Seelsorge habe im Bereich der Spiritualität einen wichtigen Beitrag zu leisten. Es liege viel an guten Kontakten zu Spitex, Hausärzten und Pflegeheimen mit dem Ziel, gemeinsam für eine gute Betreuung zu sorgen. Mit der Schliessung des Pflegezentrums im Herbst 2016 wird Wolfram Kötter die Beauftragung übernehmen, Seelsorge in Palliative Care zu fördern.
Zum Schluss entwarf Kirchenrat Matthias Eichrodt einen Ausblick auf das Reformationsjubiläumsjahr 2017, das man in Schaffhausen als «Reformationsstadt Europas» zusammen mit einem Patronatskomitee begehen will.