An der Synode der reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen in Neunkirch wurde das Budget mit einem Erfolg von 205 000 Franken präsentiert. Finanzreferent Richard Rickli zeigte auf, wie in den vergangenen vier Jahren der Aufwand reduziert wurde, so dass auf den Zentralsteuerzuschlag, der von 2012 bis 2014 erhoben wurde, ab 2015 verzichtet werden kann. Dank diesen Einsparungen konnte auch die Kürzung des Staatsbeitrages aufgefangen werden. Die Personalkosten wurden um über 700 000 Franken gesenkt, die Beiträge an andere Institutionen und an die Entwicklungszusammenarbeit sanken um 51 000 Franken. Es wird erwartet, dass mit diesen Massnahmen in den nächsten Jahren ein ausgeglichenes Resultat erzielt wird.
Neben dem Budget war das Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit ein Schwerpunkt der Synode. Neu sollen rund 80 000 Franken zweckgebunden für Projekte des Hilfswerks Heks in Osteuropa und in Simbabwe eingesetzt werden. In Tschechien und Rumänien unterstützt man zwei Gemeindezentren, die dem kirchlichen Leben, aber auch der Dorfgemeinschaft dienen sollen. Ausserdem wird eine Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen in Oradea (Rumänien) aufgebaut. In Simbabwe werden mehrere Projekte für ländliche Entwicklung, Ernährungssicherheit und Friedensförderung gefördert.
Nach der einstimmigen Verabschiedung des Budgets informierte Kirchenratspräsident Frieder Tramer über die im Reformprozess offen gebliebene Frage, wie die Pfarrstellenprozente bei Kirchgemeindefusionen zukünftig errechnet werden sollen. Diese Frage soll an der Sommersynode 2016 entschieden werden.