Corona-Massnahmen

Neue Lockerungen

Veranstaltungen mit Covid-Zertifikaten sind neu ohne Beschränkungen möglich. Die Kirche wird aber wohl bei Gottesdiensten darauf verzichten. Damit gelten neue Obergrenzen von 1000 sitzenden oder 250 stehenden Teilnehmenden.

Der Bundesrat hat neue Lockerungen der Corona-Massnahmen auf den 26. Juni angekündigt. Laut einer Mitteilung der Zürcher Landeskirche vom 23. Juni sind die Detailregelungen aber noch nicht bekannt.

Für die Kirchen relevant ist die Aufhebung der Maskenpflicht im Freien, auf der Sekundarstufe II und am Arbeitsplatz. Im Aussenbereich von Kirchen muss damit keine Maske getragen werden. Eine weitere Lockerung betrifft die Chöre, sie dürfen ab Samstag auch in Innenräumen auftreten.

Was die neuen Regelungen für Veranstaltungen mit oder ohne Covid-Zertifikat für die Kirchen bedeuten, ist noch nicht abschliessend geklärt. Veranstaltungen mit Zertifikat können bald ohne sonstige Einschränkungen wie etwa einer Maskenpflicht stattfinden. Für Veranstaltungen ohne Zertifikat gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung: Drinnen dürfen maximal 1000 sitzende oder 250 stehende Personen teilnehmen. Draussen gilt eine Höchstzahl von 500 stehenden respektive 1000 sitzenden Menschen. Zudem muss in Räumen weiterhin eine Maske getragen werden.

Mit oder ohne Zertifikat?

Ob die reformierten Kirchen Zertifikate einsetzen wollen, wurde noch nicht bekanntgegeben. Jedoch hätten sich die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS und ihre Mitgliedkirchen bereits zuvor auf den Standpunkt gestellt, dass eine Beschränkung des Zugangs zu Gottesdiensten «weder grundsätzlich noch praktisch opportun» sei, heisst es dazu in der Zürcher Mitteilung.

Noch unklar ist, ob dann für Gottesdienste die gleichen Bedingungen wie für sonstige Veranstaltungen gelten, mit den neuen Personenobergrenzen. Bei vorherigen Massnahmen oder Lockerungsschritten hatte der Bund den Kirchen gewisse Zugeständnisse gemacht und Sonderbedingungen für Gottesdienste erlassen. (mos)