Reformierte Kirche Basel-Land

Neue Kirchenordnung tritt 2022 in Kraft

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft schaute auf ihre Legislaturziele zurück. Trotz Corona habe man vieles geschafft. Zum Beispiel die neue Kirchen- und Finanzordnung und die neue Kirchenverfassung.

An ihrer Herbstsynode in Pratteln widmeten sich die Synodalen unter anderem den Legislaturzielen. So schaute der Kirchenrat auf die Jahre 2018 bis 2021 zurück und stellte fest, dass «trotz der Einschränkungen durch Corona viel geschafft wurde», wie es in einer Medienmitteilung vom 22. November heisst. So konnten die neue Kirchenverfassung, die neue Kirchenordnung und die neue Finanzordnung erarbeitet und verabschiedet werden. Diese werden am 1. Januar 2022 in Kraft treten.

In der Frühjahrssynode 2022 will der Kirchenrat die neuen Legislaturziele, eingebettet in eine längerfristige Strategie, vorstellen. Ziel sei es, die Reformierte Kirche Baselland auch in Zukunft so aufzustellen, dass sie ihren Kernauftrag der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus, der Seelsorge und der Diakonie erfüllen kann.

Weniger erfreulich dürften im nächsten Jahr die Finanzen ausfallen. Die Kirche rechnet in ihrem Budget mit einem negativen Ergebnis von 265’400 Franken. Die Synode genehmigte das Budget 2022 einstimmig bei einer Enthaltung.

Zum Schluss verabschiedete die Synode Pfarrerin Doris Wagner-Salathe. 14 Jahre sass sie als Präsidentin des Pfarrkonvents mit beratender Stimme in der Synode und war so «ein wichtiges Scharnier zwischen Synode, Pfarrkonvent und Kirchenrat», wie Synodepräsidentin Andrea Heger laut Mitteilung ausführte. Heger dankte ihr im Namen aller für die vielen wertvollen Inputs und ihre Tätigkeit zum Wohl der Gesamtkirche. Per Ende Jahr tritt Doris Wagner-Salathe als Pfarrkonventspräsidentin zurück. (bat)