Landeskirchen spenden für Äthiopien und Syrien

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft unterstützt Projekte des Heks in Syrien und Äthiopien mit je 7500 Franken. Die Reformierte Kirche Kanton Zürich gibt 10'000 Franken für Nothilfe in Äthiopien.


Als Zeichen der Solidarität wolle der reformierte Baselbieter Kirchenrat Nothilfe-Projekte für syrische Flüchtlinge und äthiopische Kleinbauern und Viehzüchter unterstützen, heisst es in einer Medienmitteilung vom 27. März. Insgesamt 15’000 Franken gehen an das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks).

In Syrien leiste Heks mit seinen Partnerorganisationen Nothilfe für über 22’000 Personen, die vor Kämpfen flüchten mussten und denen es am Allernötigsten fehle. Heks unterstütze diese mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln.

«Schwerste Heuschreckenplage seit Jahrzehnten»

Für Äthiopien spendet auch die Zürcher Landeskirche 10’000 Franken aus dem Zwinglifonds, wie es in einer Mitteilung vom 27. März heisst. Denn Äthiopien leide momentan unter der schwersten Heuschreckenplage seit Jahrzehnten. Die Heuschrecken hätten sich aufgrund extremer Wetterphänomene stark vermehrt, zudem würden bewaffnete Konflikte in Ostafrika die Bekämpfung erschweren.

Laut der UNO seien Lebensgrundlagen von 20 Millionen Menschen akut bedroht. Die ohnehin schon prekäre Ernährungssituation werde durch die Heuschreckenplage noch verstärkt.

Das Heks, das schon lange in der Region tätig ist, hat deshalb einen Spendenaufruf gestartet, um Kleinbauern und Viehzüchter in Äthiopien zu unterstützen. Um einer Hungersnot vorzubeugen brauche es nun Sofortmassnahmen wie Bargeld für Lebensmittel, Tierfutter und Weideland, das rehabilitiert werden müsse. (mos)