Kirchgemeinde Zürich spricht Geld für Nothilfe in Syrien

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz erhält von der Kirchgemeinde Zürich 20'000 Franken. Das Geld soll vor allem intern Vertriebenen des seit 2011 andauernden Bürgerkriegs in Syrien zu Gute kommen.


Mit ihrem Beitrag folge die Kirchenpflege der Reformierten Kirchgemeinde Zürich einem Spendenaufruf des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks), heisst es in einer Mitteilung vom 12. März. Nach nahezu neun Jahren Krieg habe sich die Situation in Syrien jüngst wieder verschärft. Noch immer würden Menschen durch Bombenangriffe getötet oder intern vertrieben. «Seit dem Einmarsch türkischer Truppen Anfang Oktober 2019 mussten erneut mehr als 900’000 Menschen fliehen. Am meisten zu leiden unter den Konflikten hat einmal mehr die Zivilbevölkerung», heisst es in der Mitteilung weiter.

Unterstützung für über 22’000 Personen

Heks und seine lokalen Partner Gopa (Greek Orthodox Patriarchate of Antioch and all the East) und Sarc (Syrian Arab Red Crescent) leisten Nothilfe für über 22’000 Personen, die sich vor den jüngsten Kämpfen in Sicherheit bringen mussten. Die Hilfswerke verteilen dringend benötigte Güter des täglichen Bedarfs. Dazu gehören Lebensmittel (Zucker, Reis, Öl, Linsen, Bohnen und diverse Konserven) sowie Hygieneartikel (Seifen, Zahnbürsten, Handtücher, Toilettenpapier usw.). (bat)