Klimawandel untergräbt Kampf gegen Armut

Laut den Vereinten Nationen ist der Klimawandel nicht nur ein Umweltproblem. Viele Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte auf dem Weg zu einer gerechteren Welt drohten zunichtegemacht zu werden.


Die Regierungen müssten sich entschlossener als bisher dem Kampf für ein besseres Leben widmen, forderte UN-Generalsekretär Antònio Guterres. In einem in New York veröffentlichten UN-Bericht listen die UN Erfolge und Rückschläge bei der Erreichung der 17 sogenannten nachhaltigen Entwicklungsziele auf. Die Studie wurde anlässlich einer Konferenz über die Ziele veröffentlicht.

Der Klimawandel beeinträchtige die natürlichen Lebensräume auf alarmierende Weise. Die vergangenen vier Jahre seien die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen, heisst es in dem Bericht. Extreme Wettersituationen, Naturkatastrophen und der Kollaps von Ökosystemen verursachten Lebensmittelknappheit, Armut und Fluchtbewegungen.

Neue Arbeitsplätze dank Klimawandel

Die UN betonten, dass der Kampf gegen den Klimawandel den Menschen direkt grossen Nutzen beschere. So würden viele neue Jobs geschaffen, die Städte würden lebenswerter und deren Bewohner könnten gesünder leben.

Die Staats- und Regierungschefs hatten sich 2015 auf einem UN-Gipfel in New York auf die Erreichung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele geeinigt. Danach soll die Weltgemeinschaft bis 2030 Hunger und extreme Armut überwinden, den Klimawandel bremsen und natürliche Ressourcen bewahren. (epd/bat)