Kirchenbund vergibt Predigtpreis

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund zeichnet im Jahr 2020 zum dritten Mal die beste Predigt aus. Zu gewinnen gibt es insgesamt 3000 Franken.


«Kreuz im Licht». So heisst das Thema des Predigtpreises, der nächstes Jahr vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) zum dritten Mal vergeben wird. «Die Predigt ist ein Kunstwerk», wird Gottfried Locher, Präsident des SEK-Rates, in einer Mitteilung vom 28. Mai zitiert. «Mit dieser Auszeichnung möchten wir die Kunst des Predigens würdigen und fördern», so Locher.

Laut Mitteilung sucht der Kirchenbund nach Predigten, die vor dem Einreichen für den Wettbewerb bereits gehalten worden sind. Alle Personen, die in einer Gemeinde ein Predigtmandat haben, seien zur Teilnahme an der Ausschreibung eingeladen.

Der Schweizer Predigtpreis wird in zwei Sprachkategorien verliehen: französisch und italienisch, deutsch und rätoromanisch. In jeder Kategorie wählt eine Jury die Autorin oder den Autor der besten Predigt aus. Der mit insgesamt 3000 Franken dotierte Preis wird am 15. Juni 2020 in Sion übergeben.

Jury aus allen Sprachregionen

Die Jury der deutschen und rätoromanischen Sprachen setzt sich aus folgenden Fachpersonen zusammen: Rudolf Gebhart (Kölliken), Verena Herzog (Nationalrätin, Frauenfeld), Benjamin Schliesser (Bern), Patrick Brand (Zernez), Hans-Peter Schreich (Valchava) und Nathalie Dürmüller (Zürich).

Die Jury der französischen und italienischen Sprachen besteht aus: Claire Clivaz (Lausanne), Débora Kapp (Freiburg), Michel Kocher (Lausanne), Marc Voltenauer (Gryon), Raoul Pagnamenta (Marin) und Hansueli Walt (St.Gallen). (bat)

Weitere Informationen zur Teilnahme gibt es unter www.schweizer-predigtpreis.ch