Hunderte Menschen besuchen erstes «Tauffest»-Openair
Die Stadt Dresden hat sich den Nahmen «Elbflorenz» gegeben – wegen der barocken Altstadt und der Lage. Die Elbe fliesst an der Stadt vorbei, an ihrem Ufer befinden sich weitläufige Grünflächen, die von den Dresdnerinnen und Dresdnern gern genutzt werden.
Am Wochenende fand dort das erste «Tauffest» statt, organisiert durch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens. Die Nachfrage nach einer Teilnahme daran war so gross, dass die Anzahl Anmeldungen vorzeitig erreicht war.
Am Openair-Fest nahmen nach kirchlichen Angaben rund 500 Menschen teil, 50 liessen sich an oder in der Elbe taufen. Zehn Pfarrerinnen und Pfarrer nahmen die Taufen vor. Die meisten Täuflinge waren Kinder und Jugendliche, etwa ein Drittel Erwachsene.
Mitinitiatorin Mira Körlin sagte, die Idee, Schwellen abzusenken und Zugänge zur Taufe zu vereinfachen, sei aufgegangen. Die Erwachsenen hätten zum Teil Taufkurse besucht. Zudem gab es Gespräche mit Pfarrerinnen und Pfarrern. Die Aktion sollte laut Körlin vor allem Menschen erreichen, die kaum Anbindung an eine Kirchgemeinde haben. (epd/ dst)