Weniger Mitglieder, weniger Steuereinnahmen
Damit erreichte der Mitgliederverlust einen Rekordwert. Nur noch k
Grund für den Mitgliederschwund sind Kirchenaustritte und Sterbefälle. Im zweiten Jahr in Folge lag die Zahl der Kirchenaustritte über der der Sterbefälle. Die Zahl von 380’000 Kirchenaustritten veränderte sich nicht im Vergleich zum Vorjahr, die Zahl der Sterbefälle sank 2023 leicht auf 340'000. Die Austrittsrate stieg erneut leicht auf knapp 2 Prozent und erreicht dadurch ebenfalls einen Rekord.
Die Zahl der Taufen und Wiedereintritte konnten den Trend nicht stoppen: 140’000 Menschen wurden 2023 getauft, 20'000 Menschen traten in die evangelische Kirche ein.
Ein schwieriges Jahr dürfte auch 2024 werden. Im Januar veröffentlichte die EKD eine Studie, die das Ausmass von sexuellem Missbrauch untersuchte. In der Schweiz sorgte eine Untersuchung von Missbrauch in der katholischen Kirche für zahlreiche Austritte sowohl in der katholischen wie auch in der reformierten Kirche. (epd/ no)