Gedämpftes Läuten soll Glocken-Knatsch beenden
Das Glockengeläut der reformierten Matthäuskirche in Basel sorgt im Quartier seit längerem für rote Köpfe. Anwohnerinnen und Anwohner fühlten sich von dem Glockenschlag gestört; sie forderten, dass das Läuten eingestellt wird.
Seit Ende Januar ist der Glockenschlag nachts nun nur noch halb so laut zu hören; auch tagsüber wurde die Lautstärke reduziert. Grund dafür sind lärmdämpfende Magnethämmer am Läutwerk, wie die «bz» am 10. Februar berichtete.
Mit der neuen Vorrichtung will die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt einen Kompromiss im Glockenstreit erreichen. In der Vergangenheit habe es verschiedene Petitionen von Anwohnern gegeben, wird Sprecher Matthias Zehnder in dem Artikel zitiert. Während einige Bewohner am Glockenschlag festhalten wollten, verlangten andere, dass das Geläut ganz abgestellt wird.
Wie das gedämpfte Läuten bei der Quartierbevölkerung ankommt, soll nun in einer Umfrage herausgefunden werden. Die Rückmeldungen dazu seien noch ausstehend, schreibt die «bz» weiter. (no)