Die Situation für diese Menschen, die oft unter beengten und unhygienischen Zuständen festgehalten würden, sei besonders beunruhigend, hiess es am 31. März in einer Mitteilung des Uno-Flüchtlingshilfswerks, der Internationalen Organisation für Migration, des Uno-Büros für Menschenrechte sowie der Weltgesundheitsorganisation.
«Hinsichtlich der tödlichen Konsequenzen, die ein Covid-19-Ausbruch haben könnte, sollten sie ohne Verzögerung entlassen werden.» Vor allem Kinder, deren Familien und jene, die ohne ausreichende gesetzliche Grundlage festgehalten werden, sollten sofort freigelassen werden.
Zugang zu Gesundheitsversorgung gewährleisten
Es sei lebenswichtig, dass jeder, auch alle Flüchtlinge und Migranten, einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsversorgung haben und auch in die nationalen Antworten auf das Coronavirus eingeschlossen werden, «inklusive Prävention, Tests und Behandlung». «Inklusion wird nicht nur die Rechte von Flüchtlingen und Migranten, sondern auch die Gesundheitssysteme schützen und die globale Verbreitung von Covid-19 eindämmen», hiess es in der Mitteilung. (sda/bat)