Synode Bern-Jura-Solothurn

Die Pfarrstellenzuordnung bleibt in der Hand der Exekutive

Der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn arbeitet an einer neuen Zuordnung der Pfarrstellen. Synodale haben mit zwei Motionen mehr Mitspracherecht gefordert, sind damit aber gescheitert.

Die neue Pfarrstellenzuordnung soll weiterhin Aufgabe des Synodalrats der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Refbejuso) sein. Das haben die Synodalen beschlossen. Sie lehnten zwei Motionen ab, die der Synode mehr Mitspracherecht eingeräumt hätten, wie in einer Medienmitteilung steht.

Im vergangenen Jahr hatte die Synode acht Grundsätze für einen neuen Verteilschlüssel der Pfarrstellen auf dem Gebiet von Refbejuso definiert. Der Synodalrat ist damit beauftragt, ihn im Detail auszuarbeiten. Die Motionärinnen forderten, dass die Synode diese Aufgabe übernehmen soll. Sie befürchten, dass besonders ländliche Kirchgemeinden in Zukunft über weniger Stellenprozente verfügen könnten.

Eine Mehrheit lehnte ihr Anliegen jedoch ab. Der Synodalrat betonte, dass die Ängste der Motionäre in seine Überlegungen einflössen und die neue Pfarrstellenzuordnung noch keine beschlossene Sache sei.

Das Budget für das kommende Jahr sieht bei Ausgaben von rund 88,9 Millionen Franken einen Verlust von 200'000 Franken vor. Die Synodalen genehmigten es einstimmig. (pef)