Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Person wegen Missbrauchsvorwürfen angezeigt

Gegen eine Person, die für die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn tätig war, wurden Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs erhoben. Die Kirchenleitung hat sie von ihren Aufgaben entbunden und bei den Behörden angezeigt.

Die Leitung der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (refbejuso) sieht sich derzeit mit Missbrauchsvorwürfen gegen eine Person aus ihrer «Mitarbeiterschaft» konfrontiert. Wie sie in einer Medienmitteilung schreibt, habe sie die beschuldigte Person von ihren Aufgaben entbunden und den Fall an die Behörden weitergeleitet. Das mutmassliche Opfer werde von einer externen Beratungsstelle unterstützt und lasse sich juristisch vertreten.

«Die Vorwürfe sind strafrechtlich relevant», sagt Markus Dütschler, Sprecher von refbejuso auf Anfrage von ref.ch. Beim mutmasslichen Opfer handle es sich um eine erwachsene Person. Die beschuldigte Person sei für eine Kirchgemeinde tätig gewesen – ob in freiwilliger Funktion oder in einem Anstellungsverhältnis, wollte Dütschler aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen.

Refbejuso verweisen darauf, dass sie bei diesem Thema eine Null-Toleranz-Politik verfolgten, ihre Regelwerke kontinuierlich anpassten und Betroffene professionell unterstützten. (pef)