Die letzte Etappe der Kulturroute ist ausgeschildert
Ende des 17. Jahrhunderts sind Tausende Hugenotten und Waldenser in die Schweiz geflüchtet, weil sie in Frankreich und im Piemont verfolgt wurden. Eine Kulturroute in der Schweiz zeichnet ihren Fluchtweg von Genf bis Schaffhausen nach. Nun wurde das letzte Teilstück ausgeschildert, wie der Verein «Hugenotten- und Waldenserweg Aargau-Zürich-Schaffhausen» in einer Medienmitteilung schreibt.
In der Schweiz ist die Route knapp 580 Kilometer lang. Auf Tafeln befinden sich Hinweise zur Geschichte der Hugenotten und Waldenser und zu ihrer Flucht.
Beim Hugenotten- und Waldenserweg handelt es sich um eine «Kulturroute» des Europarats. Insgesamt ist er 2500 Kilometer lang, beginnt in Frankreich und Italien und geht bis nach Deutschland. Der Weg soll auf das Erbe der Hugenotten und Waldenser aufmerksam machen und für ein vereintes und friedliches Europa sensibilisieren.
Für das Teilstück in der Schweiz ist die Stiftung «Auf den Spuren der Hugenotten und der Waldenser» verantwortlich, verschiedene kantonale Vereine haben sich um die Umsetzung gekümmert. Ein Wanderführer enthält zudem Texte zur Route und Rundgänge in verschiedenen Schweizer Städten. (pef)