Christliche Frauenverbände stellen sich hinter CO2-Gesetz
Das CO2-Gesetz erhält weitere Unterstützung aus kirchlichen Kreisen. In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen die Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) und der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) ihre Mitglieder dazu auf, am 13. Juni ein Ja zum CO2-Gesetz in die Urne zu legen.
Mit ihrer Stimme könnten die Mitglieder dazu beitragen, dass die Schweiz für mehr globale Klimagerechtigkeit sorge, heisst es in einer Mitteilung vom 20. Mai. So würden mit dem neuen Gesetz die nötigen Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens in der Schweiz geschaffen.
Breite Unterstützung
Denn der Klimawandel mache nicht Halt vor Landesgrenzen. «Die Abstimmung zeigt, dass jedes Land in der Verantwortung steht und die Welt als Ganzes betrachtet werden muss», wird EFS-Präsidentin Gabriela Allemann in der Mitteilung zitiert.
Das CO2-Gesetz wird von diversen kirchlichen Organisationen unterstützt, darunter die Hilfswerke Heks, Brot für alle und Mission 21. Auch die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz hat sich hinter die Vorlage gestellt.
Das Gesetz will unter anderem die Treibhausemissionen in der Schweiz bis 2030 halbieren. Gegen die Vorlage haben Wirtschaftsverbände das Referendum ergriffen. (no)