Synode

Appenzeller Reformierte stimmen neuer Kirchenverfassung zu

Die Reformierten beider Appenzell haben eine neue Kirchenverfassung angenommen. An der Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche sind zudem ein neuer Synodepräsident gewählt sowie der Kirchenrat bestätigt worden.

Mit einer deutlichen Zustimmung von 85,5 Prozent haben sich die Mitglieder der Landeskirche beider Appenzell vergangenes Wochenende eine neue Kirchenverfassung gegeben. Die Stimmbeteiligung lag bei 14,3 Prozent. Die neue Verfassung ermöglicht den Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt am 25. September über ihren Zusammenschluss als «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» abzustimmen, heisst es in einer Mitteilung vom 20. Juni.

Auch wenn die grosse Mehrheit für eine neue Verfassung war, mahnte der neugewählte Präsident der Synode, Marcel Steiner, dass die Vorbehalte und Ängste der Nein-Stimmenden ernstzunehmen seien.

Für die Amtsperiode 2022 bis 2026 wurden Karin Rommel und Hans-Ulrich Sturzenegger in das Büro der Synode gewählt. Die Synode bestätigte den Kirchenrat und die Präsidentin, Martina Tapernoux.

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 37'000 Franken rund 89'000 Franken besser ab als budgetiert. Zu diesem Abschluss führten vorwiegend tiefere Kosten auf der Aufwandsseite, heisst es in der Mitteilung. Coronabedingt hätten weniger Kommissionssitzungen, Synodentagungen, Fort- und Weiterbildungen stattgefunden. Obwohl sich die Mitgliederzahlen kontinuierlich reduzierten, sei der Steuerertrag stabil geblieben. (bat)