Nothilfe

Appenzeller Kirche spendet für Dürreopfer

Die Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell unterstützt die Opfer der Dürre-Katastrophe in Ostafrika mit 5’000 Franken. Das Geld wird für Projekte des Hilfswerks Heks eingesetzt.

Ostafrika leidet derzeit unter der schlimmsten Dürreperiode seit über dreissig Jahren. Um die Not zu lindern, spendet die Appenzeller Landeskirche 5'000 Franken an das evangelische Hilfswerk Heks, wie es in einer Mitteilung vom 18. März heisst.

Um eine drohende Hungersnot zu vermeiden, hat das Hilfswerk im Süden Äthiopiens sowie im Sahel ein Nothilfeprojekt gestartet. Unter anderem sollen die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. So werden beispielsweise Wassertanks aufgestellt und Chemikalien zur Wasseraufbereitung abgegeben.

Ebenso sollen Familien und Alleinerziehende, die aufgrund der Dürre einen Teil ihres Viehs verloren haben, an einem sogenannten «Cash for Work»-Projekt beteiligt werden. Dabei erhalten sie die Möglichkeit, durch den Einsatz bei der Sanierung von Wasserentnahmestellen eine Geldbetrag zu erwirtschaften, wie es in der Mitteilung heisst. (no)