Synode Basel-Landschaft

Zusammenarbeit mit Migrationskirchen stärken

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft will die Beziehungen zu den Migrationskirchen vertiefen. Als Kirche im Grenzgebiet habe man eine besondere Verantwortung für Menschen mit Migrationshintergrund.

Das Kirchenparlament der Baselbieter Kirche hat an seiner Versammlung in Liestal rund 130'000 Franken für ein Joint-Venture genehmigt. Konkret wird eine verstärkte Zuammenarbeit mit der Evangelischen Stadtmission Basel im Bereich Migrationskirchen angestrebt, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bereits jetzt hat die Baselbieter Kirche zu rund einem Fünftel der Migrationskirchen in der Region regelmässige Beziehungen aufgebaut. Im Rahmen des Netzwerkes «Forum Migration – eins in Christus» sollen diese Kontakte nun weiterentwickelt werden, schreibt die Landeskirche.

Kirchenrat Ullrich Niggi betonte, dass viele Menschen in der Region einen Migrationshintergrund hätten. Als Landeskirche habe man eine besondere Verantwortung, in die Zivilgesellschaft zu investieren. Die Kosten für das Projekt sind für den Zeitraum 2023 bis 2025 veranschlagt.

Einstimmig angenommen wurden auch das Budget und der Finanzausgleich 2023. Der Voranschlag rechnet mit einem Plus von knapp 200'000 Franken. Dies ermögliche es auch im kommenden Jahr, neue Projekte anzugehen, hiess es.

Als neuer Vizepräsident des Synodevorstands wurde Andreas Häberli von der Kirchgemeinde Allschwil-Schönenbuch gewählt. Er ersetzt Hanspeter Thommen, der per Ende Jahr aus der Synode zurücktritt. (no)