Naher und Mittlerer Osten

Zürcher Kirche spendet 100’000 Franken für Hilfsprojekte

Notleidende Menschen in Syrien, im Libanon und im Irak werden von der Zürcher Landeskirche mit 100’000 Franken unterstützt. Das Geld stammt aus Kollekten und Spenden.

Mit Geldern aus dem Sammelfonds «Bedrängte Christinnen und Christen» kann die reformierte Zürcher Landeskirche Projekte im Nahen und Mittleren Osten unterstützen. Damit trage sie nicht nur dazu bei, die akute Not der Menschen dort zu lindern, sondern setze auch ein wichtiges Zeichen der Hoffnung und der Solidarität, teilt die Kirche in einem Communiqué mit.

Konkret gehen die 100'000 Franken an Projekte im Nordirak, im Libanon und in Syrien. Im Nordirak versucht das Hilfswerk Christian Aid Program Nohadra Iraq (CAPNI), der verbleibenden christlichen Bevölkerung nachhaltige Zukunftsaussichten zu ermöglichen. Im Libanon und in Syrien werden Freizeitprogramme mit Kindern und Jugendlichen unterstützt, die in armenischen und protestantischen Kirchgemeinden durchgeführt werden. Diese dienten dazu, den Teilnehmenden in «einem von Angst und Unsicherheit geprägten Klima Momente der Normalität zu verschaffen», heisst es in der Mitteilung.

Das Geld, das laut der Kirche auch Nichtchristen zugutekommen soll, ist dank Kollekten und Spenden von Kirchgemeinden sowie durch Zuwendungen von Einzelpersonen zusammengekommen. Die nächste Kollekte der Zürcher Landeskirche für bedrängte Christinnen und Christen ist auf den Zeitraum von Palmsonntag bis Ostern 2025 angesetzt. (vbu)

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