Interreligiöser Dialog

Zürcher Stadtrat will ZIID weiterhin unterstützen

Das Zürcher Institut für interreligiösen Dialog soll auch in Zukunft Geld von der Stadt Zürich erhalten. Damit wäre ein wichtiger Teil der Finanzierung bis 2026 gesichert.

Der Stadtrat Zürich hat erneut Beiträge an das Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID) beantragt. Bis 2026 sollen jährlich 140'000 Franken fliessen. Entscheiden muss nun der Gemeinderat.

Die Stiftung Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID) fördere in einer religiös vielfältigen Welt durch professionelle Bildungsarbeit den Dialog und das gegenseitige Verständnis, schrieb der Zürcher Stadtrat in seinem Antrag vom Mittwoch.

Die städtische Finanzierung des Instituts gibt es seit 2009. 2018 hatte der Gemeinderat die Beiträge gekürzt, 2019 wurden sie wieder erhöht. Das Institut hatte in der Vergangenheit mit finanziellen und personellen Problemen zu kämpfen (ref.ch hat berichtet). Es richtete sich deshalb neu aus und hat seit 2020 eine neue Strategie umgesetzt.

Das Institut habe «die städtischen Gelder auf Leistungen ausgerichtet, die für die Bevölkerung und die Organisationen in der Stadt Zürich von Nutzen und Interesse sind», schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung. Deshalb möchte der Stadtrat die Finanzierung verlängern.

Unterstützt wird das ZIID unter anderem auch von der Reformierte Kirche Kanton Zürich. (sda/mos)