Zürcher Reformierte leisten Hilfe im Nahen und Mittleren Osten
Mit Kollekten und Spenden von Kirchgemeinden und Einzelpersonen hat die Reformierte Kirche Kanton Zürich 150'000 Franken für Hilfsprojekte in der Südosttürkei, im Nordirak und in Syrien gesammelt. Mit dem Geld soll die akute Not der Menschen in den Projektländern gelindert werden, wie es in einer Mitteilung vom 13. Dezember heisst.
Ein Teil der Gelder geht demnach an die vom syrisch-orthodoxen Kloster Mor Gabriel koordinierten Ausbildungsprogramme für Jugendliche im Südosten der Türkei. Sie sollen die Jugendlichen an den Arbeitsmarkt heranführen und durch Bildung gute Bleibeperspektiven im Land eröffnen.
Ebenfalls unterstützt wird ein Projekt des christlichen Hilfswerks CAPNI im Nordirak. Es soll Binnenflüchtlinge bei der Rückkehr in die jeweiligen Herkunftsgebiete behilflich sein. Auch leistet es einen Beitrag zum Wiederaufbau von Wohnraum, der wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts.
Ausserdem unterstützt die Kirche ein Projekt des evangelischen Hilfswerks Heks in Syrien. Protestantische Kirchgemeinden führen dort Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche durch. Diese sollen in einem von Angst und Unsicherheit geprägtem Klima Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags bekommen, wie es in der Mitteilung heisst. (no)