Entwicklungshilfe

Reformierte Kirche Luzern spendet für Haiti und Afghanistan

Der Kirchenvorstand der Reformierten Kirche Luzern unterstützt humanitäre Projekte in Haiti und Afghanistan mit je 5000 Franken. Die Gelder gehen an das Hilfswerk der evangelischen Kirche Schweiz Heks und an das Ärztehilfswerk Médecins sans frontières.

Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Ursache für die prekäre Situation des Landes sind politische Instabilität, schlechte Regierungsführung und die Vernachlässigung von öffentlichen Investitionen. Die Probleme werden durch extreme Wetterverhältnisse wie Überschwemmungen und Dürreperioden verstärkt. Die reformierte Kirche Luzern unterstützt deshalb Entwicklungsprojekte im Südwesten des Landes, im Departement Grand'Anse, mit 5000 Franken, wie es in einer Mitteilung vom 15. Oktober heisst. Der Bevölkerung in sehr abgelegenen Ortschaften soll beispielsweise der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen über verbesserte Strassen ermöglicht werden.

In Afghanistan ist die Lage seit der Übernahme der militant-islamistischen Taliban ebenfalls äusserst schlecht. Gesundheitseinrichtungen sind wegen Personalmangel geschlossen oder es fehlen Medikamente. Médecins sans frontières ist nach wie vor in den fünf Regionen Herat, Kandahar, Khost, Kundus und Lashkar Gah aktiv. Unter den Patientinnen und Patienten befinden sich nach wie vor viele Kriegsverletzte. Die reformierte Kirche Luzern unterstützt die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung von Medecins sans frontières mit 5000 Franken. (bat)