Zürcher Landeskirche unterstützt Geflüchtete
Die Exekutive der Zürcher Landeskirche zeigt sich betroffen über den Krieg und die Gewalt in der Ukraine. Der Kirchenrat schliesse sich allen Aufrufen zur humanitären Hilfe und zur Solidarität mit den betroffenen Menschen an, heisst es in einer Mitteilung vom 04. März.
Die Zürcher Landeskirche beteiligt sich deshalb mit 50'000 Franken an der humanitären Hilfe des Heks. Das Geld komme der Zivilbevölkerung in der Ukraine, aber auch Geflüchteten und Gastfamilien in angrenzenden Staaten wie Rumänien, Ungarn und der Slowakei zugute. Ein Teil der Hilfe werde zudem für die Unterstützung ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz eingesetzt, heisst es weiter.
Der Kirchenrat ermutig ausserdem die Kirchgemeinden, bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu helfen. Ebenso sollen die Gemeinden in Kollekten für die Heks-Nothilfe sammeln.
Weiter hat der Kirchenrat einen Betrag vom 5000 Franken für das Ökumenische Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West gesprochen. Auf der Webseite des Forums seien laufend Informationen aus erster Hand über das Geschehen in der Ukraine verfügbar, schreibt der Kirchenrat. (no)