Zürcher Kirchenrat spricht 40’000 Franken für Corona-Opfer

Die Hilfswerke Heks, Brot für alle, Mission 21 sowie die Waldenserkirche in Italien erhalten von der Reformierten Kirche Kanton Zürich je 10'000 Franken. Das Geld soll Betroffenen der Corona-Krise zugute kommen.


Mit einer Spende aus dem Zwingli-Fonds will der Kirchenrat der Reformierten Kirche Kanton Zürich Betroffenen der Corona-Pandemie im In- und Ausland unter die Arme greifen. Demnach erhalten das evangelische Hilfswerk Heks, Brot für alle, Mission 21 und die Waldenserkirche in Italien jeweils 10’000 Franken, wie es in einer Mitteilung vom 1. Juli heisst.

Unterstützt werden diverse Hilfsprojekte der vier Institutionen. So hat das Heks im März ein Sofort-Hilfeprogramm für Corona-Betroffene auf die Beine gestellt. Unter anderem richtete es in der Schweiz ein mehrsprachiges Hilfetelefon ein. Im Ausland sensibilisiert das Hilfswerk sozial schwache Bevölkerungsgruppen für die Gefahren der Pandemie.

Spendenlücke füllen

Selbst von der Corona-Krise betroffen ist Brot für alle. Aufgrund der ausgefallenen Veranstaltungen im Rahmen der Ökumenischen Kampagne fehle dem Hilfswerk nun ein grosser Teil der Einnahmen, heisst es in der Mitteilung. Mit der Spende solle diese Lücke verkleinert werden.

Schliesslich unterstützt die Landeskirche Projekte des Hilfswerks Mission 21 in diversen Ländern des Südens, so zum Beispiel Initiativen in Tansania zur Herstellung von Schutzmasken und Seife. Auch die Waldenserkirche haben in den vergangenen Wochen grosse Anstrengungen unternommen, um in Not geratenen Menschen zu helfen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Spende der Landeskirche soll unter anderem in den Corona-Hilfsfonds der Waldenser fliessen. (no)