Notfallseelsorge Kanton Zürich

Über 3500 geleistete Einsätze

Vor 20 Jahren hat die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Zürich die Notfallseelsorge gegründet. Seit 2010 sind Pfarrpersonen im Durchschnitt viereinhalb Mal pro Woche ausgerückt.

In vier Regionen des Kantons Zürich stehen Notfallseelsorgerinnen rund um die Uhr zur Verfügung. Sie rücken bei Unfällen, Bränden oder ausserordentlichen Todesfällen aus, um Angehörige zu unterstützen. Wie die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Zürich schreibt, besteht das Angebot nun seit zwanzig Jahren.

Die Notfallseelsorge arbeite eng mit den Blaulichtorganisationen und dem Care Team Zürich zusammen und sei Teil des Nationalen Netzwerks Psychologische Nothilfe, wie es heisst. Seit 2013 wird das Projekt gemeinsam von der reformierten Landeskirche und der katholischen Landeskirche getragen. Schon in den 1990er Jahren gab es laut der reformierten Landeskirche Vorläuferprojekte.

In den letzten Jahren habe die Zahl der Einsätze kontinuierlich zugenommen, schreibt die Kantonalkirche. 2024 waren es über 330. Durchschnittlich leisteten die Notfallseelsorger seit 2010 4,5 Einsätze pro Woche. Allerdings sei die Zahl der Notfallseelsorgerinnen von 150 auf 60 gesunken. (pef)

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