Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Ursula Marti kandidiert für den Synodalrat

Die SP-Grossrätin Ursula Marti möchte in den Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn gewählt werden. Sie wird von der Synodefraktion der Unabhängigen als Kandidatin aufgestellt.

«Als Grossrätin habe ich gute Kontakte zur Politik. Bei der Wahl zur Synodalrätin könnte ich eine Brücke zwischen Kirche und Politik schlagen sowie eine konstruktive Zusammenarbeit fördern», sagt Ursula Marti gegenüber ref.ch. Als SP-Politikerin sei ihr der Einsatz für die Schwachen in der Gesellschaft schon immer am Herzen gelegen. «Genau das tut die Kirche auch», sagt die 54-Jährige. Sollte sie gewählt werden, möchte sie helfen, diese wichtige Rolle der Kirche in der Gesellschaft weiter zu stärken.

Ursula Marti ist Geschäftsinhaberin der «wortreich gmbh» und seit 2014 SP-Grossrätin im Kanton Bern. Die ausgebildete PR-Beraterin ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Von 2001 bis 2014 engagierte sie sich in der reformierten Kirchgemeinde Paulus in Bern in verschiedenen Arbeitsgruppen.

Mit Ursula Marti kandidiert die zweite Person um die zwei frei werdenden Sitze im Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (RefBeJuSo). Marti wird von der Synodefraktion der Unabhängigen zur Wahl empfohlen, wie RefBeJuSo auf Facebook vermeldete.

Kandidatur der Gruppe Offene Synode

Ihre Kandidatur bereits bekannt gegeben hat Renate Grunder von der Gruppe Offene Synode (GOS) (ref.ch berichtete). Nicht mehr als Kandidatin zur Verfügung steht Heidi Federici Danz, Fraktionspräsidentin der GOS. Sie hatte noch im November kandidiert.

Bei der Wahl an der kommenden Sommersynode geht es um den vakanten Sitz von Judith Pörksen Roder, die zur Präsidentin gewählt wurde, und denjenigen von Claudia Hubacher, die laut Mitteilung in einem Jahr das Pensionsalter erreicht und ihren Rücktritt per Ende August 2021 angekündigt hat. (bat)