Landeskirche Glarus

Ulrich Knoepfel tritt als Präsident zurück

Pfarrer Ulrich Knoepfel hat seinen Rücktritt als Präsident und Mitglied des Glarner Kirchenrates erklärt. Er will sich stärker auf sein Amt in der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz konzentrieren.

Elf Jahre lang war Pfarrer Ulrich Knoepfel Präsident des Kirchenrates der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus. Auf die kommende Herbstsynode vom 11. November will er dieses Amt abgeben, wie es in einer Medienmitteilung vom 16. Februar heisst.

«Obwohl mich die Tätigkeit als Kirchenratspräsident nach wie vor erfüllt und wir im Rat und mit dem Sekretariat eine sehr angenehme Zusammenarbeit pflegen dürfen, möchte ich dieses Datum zum Anlass nehmen, beruflich kürzer zu treten», schreibt Knoepfel in seinem Rücktrittsschreiben an den Glarner Synodepräsidenten Andreas Hefti. Als Grund führt Knoepfel unter anderem an, dass er sich auf das zeitlich anspruchsvolle Amt in der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) beschränken will.

Dem Rat der EKS gehört er seit vier Jahren an. Zuletzt präsentierte er in dieser Funktion das Projekt einer digitalen Kommunikationsplattform, mit der die EKS zur «Drehscheibe des Dialogs» nach innen und aussen werden will. Die Synodalen stimmten dem Projekt im September 2020 zu. Für Aufsehen sorgte Knoepfel ausserdem jüngst mit seinem Engagement in einem Ethik-Komitee gegen die Konzernverantwortungsinitiative. (bat)