Wahlen in der Kirchgemeinde Zürich
Res Peter möchte an die Spitze rücken
Seit fünf Jahren ist der Theologe Res Peter Kirchenpfleger der reformierten Kirchgemeinde Zürich und deren Vizepräsident. Nun möchte Peter das Gremium präsidieren. Er stellt sich nächstes Jahr im Frühling zur Wahl als Kirchenpflegepräsident, wie Peter auf einer persönlichen Internetseite bekanntgibt.
Für Peter ist es nicht das erste Mal, dass er an die Spitze der Exekutive der grössten Kirchgemeinde Europas möchte. Bereits 2019/ 2020 war er zur Wahl angetreten, unterlag damals im zweiten Wahlgang aber knapp der aktuellen Amtsinhaberin Annelies Hegnauer. Er stehe ein für eine soziale, nachhaltige, verlässliche, demokratische und transparente Kirche, heisst es auf Peters Webseite.
Dort ist weiter zu erfahren, dass Peter eine Art Team mit weiteren Kandidaten gebildet hat. Gemeinsam mit ihm treten für die Kirchenpflege zur Wahl an: Céline Reymond (31, Freischaffend), Anna Hotz Semadeni (46, Architektin), Georg von Itzenplitz (53, Telekommunikationsexperte) und Marcel Roost (53, Finanzexperte).
Von den insgesamt sieben Mitgliedern des Gremiums treten neben Präsidentin Annelies Hegnauer zwei weitere Kirchenpflegerinnen und ein Kirchenpfleger zurück. Drei Bisherige wollen im Amt bleiben, nebst Res Peter auch Michael Braunschweig und Michael Hauser. Es ist davon auszugehen, dass es sowohl für die Kirchenpflege als auch das Kirchenpflegepräsidium weitere Kandidaturen geben wird.
Die Wahlen für die Amtsperiode 2026 bis 2030 finden statt am 12. April 2026. Gewählt werden kann, wer mindestens 18 Jahre alt und Mitglied in der reformierten Kirchgemeinde Zürich ist. Interesse am kirchlichen Gemeindeleben und politische Erfahrung sind «von Vorteil», schreibt die Kirchgemeinde. Neben der Exekutive wird auch das Kirchenparlament gewählt, es hat 45 Mitglieder. (jow)