Synode Zürich

Sozialdiakonie soll gestärkt werden

Die sozialdiakonische Arbeit verdient Unterstützung, doch über das Wie hat die Synode der Reformierten Kirche Kanton Zürich lange diskutiert. Die Jahresrechnung hingegen sorgte für klare Verhältnisse: Sie schloss deutlich im Plus.

Darüber, dass die sozialdiakonische Arbeit wichtig ist, waren sich die Synodalen der Reformierten Kirche Kanton Zürich einig. Trotzdem wurde darum gerungen, wie man sie fördern könne. Eine Motion forderte ein Mindestpensum für Sozialdiakoniestellen, das jede Kirchgemeinde erfüllen müsste.

Der Kirchenrat lehnte das ab und schlug ein verbindliches Diakoniekonzept für Kirchgemeinden vor. Das überzeugte die Synodalen ebenso wenig wie die Einführung von Quoten. Ein Postulat zur Steigerung der Attraktivität des Berufs der Sozialdiakone hingegen fand die Zustimmung des Kirchenparlaments.

Die Jahresrechnung 2024 weist einen Ertragsüberschuss aus, mit dem laut einer Mitteilung der Landeskirche nicht zu rechnen gewesen war. Anstelle des budgetierten Aufwandüberschusses von rund einer Million Franken steht ein Plus von 930'000 Franken unter dem Strich. Zurückzuführen sei dies grösstenteils auf «eine erfreuliche Entwicklung der Geldanlagen». (dst)

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