Der Schweizer Jurist Bernhard Christ wird mit dem evangelischen Karl-Barth-Preis 2018 ausgezeichnet. Damit werde Christs beispielhaftes Wirken in Politik und Gesellschaft sowie in Kirche und Theologie gewürdigt, teilte die Union Evangelischer Kirchen (UEK) am 6. März in Hannover mit. Der Preis ist mit 10’000 Euro dotiert. Die Verleihung soll am 50. Todestag Karl Barths, am 10. Dezember dieses Jahres, in Basel stattfinden. Bernhard Christ ist seit mehr als 25 Jahren Präsident der Karl-Barth-Stiftung, die in Basel ansässig ist.
Theologie in reformatorischer Tradition
«Von zentraler Bedeutung für Bernhard Christs ehrenamtliche Arbeit in der Kirche ist die Überzeugung, dass sich Kirche und Theologie immer wieder neu mit dem in der Bibel bezeugten Wort Gottes konfrontieren müssen. Dazu ist eine Theologie vonnöten, die mit der biblischen und reformatorischen Tradition verbunden ist», heisst es in der Begründung der Jury. Christ sei überzeugt gewesen, dass die Theologie Karl Barths dazu besonders gut geeignet sei, teilte die UEK weiter mit.

Bernhard Christ erhält als erster Schweizer seit Kurt Marti den Karl-Barth-Preis. (Bild: Keystone/Patrick Straub)