Kirchen in Deutschland planen Jahr zu Ehren von Karl Barth

Der Reformierte Bund in Deutschland feiert 2019 gleich zwei Barth-Jubiläen. Erinnert werden soll an den 50. Todestag Karl Barths und an das 100-jährigen Erscheinen seines Römerbrief-Kommentars.

Karl Barth (1886–1968).
Karl Barth 1886–1968. (Bild: Karl Barth-Archiv)

Im Jahr 2019 wollen der Reformierte Bund in Deutschland und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit einem Themenjahr an den Schweizer Theologen und Kirchenmann Karl Barth erinnern.

Mit dem «Karl-Barth-Jahr» soll Barth als «zeitgeschichtlich und international bedeutsame Person, als Kirchenmann und Kirchenpolitiker, als reformierter Theologe und Ökumeniker» gewürdigt werden, wie es auf der Webseite des Reformierten Bundes heisst.

Meilenstein der modernen Theologie

Anlass des Jubiläums sind sowohl Barths 50. Todestag wie auch das 100-jährige Erscheinen seines bedeutenden Römerbriefs-Kommentars. Dieser gilt als einer der zentralen Schriften der modernen Theologie. Für die Planung des Jubiläums hat der Bund eine Vollzeitstelle ausgeschrieben.

Der Reformierte Bund ist der Dachverband der etwa 1,5 Millionen reformierten Gemeindeglieder in Deutschland. (no)