Hans Markus Wildi ist am 22. Januar 2018 in Ste. Croix in Frankreich gestorben. «Wildi hat zur internationalen Barthforschung mit der Erarbeitung einer detailreichen Bibliographie zu Karl Barth viel beigetragen», schreibt dazu das Karl-Barth-Zentrum für reformierte Theologie der theologischen Fakultät Basel in einem Nachruf.
Insbesondere vom damaligen Aargauischen Regierungsrat unterstützt, konnte Wildi die zweibändige Bibliographie herausgeben. Im 1984 erschienenen Band 1 werden alle Veröffentlichungen von Karl Barth aufgelistet. In Band 2 aus dem Jahre 1992 wird die gesamte bis dahin veröffentlichte Sekundärliteratur über Karl Barth zu erfassen versucht.
Band 1 nennt 976, Band 2 knapp 20’000 Titel. «Beide Bände bieten eine unverzichtbare Grundlage für die Erforschung der Theologie Karl Barths. In dankbarer Erinnerung sei Hans Markus Wildi für seine grossen Verdienste in der Barthforschung gewürdigt», heisst es im Nachruf weiter. (bat)