Schaffhauser Reformierte unterstützen Vertriebene im Irak
Vier Jahren nach dem Krieg gegen die Terrororganisation Islamischer Staat kehren die vertriebenen Menschen in ihre Heimatorte im Nord- und Zentralirak zurück. Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen unterstützt die Nothilfe des Hilfswerks Heks vor Ort mit 4000 Franken, wie es in einer Mitteilung vom 7. Januar heisst.
Heks stellt den Familien Saatgut und Werkzeuge zur Verfügung, bietet Rechtshilfe an und setzt sich für eine sichere Rückkehr in die Schulen ein, damit die betroffenen Kinder ihren Lernrückstand aufholen können.
In dem gewaltsamen Konflikt zwischen der irakischen Armee und dem Islamischen Staat sind laut dem Hilfswerk grosse Teile der Bevölkerung vertrieben worden. Häuser und Infrastruktur in den Dörfern sind weitgehend zerstört, ebenso fehlt es an Wasser, medizinischer Versorgung und Bildung. (no)