Synode

Schaffhauser Kantonalkirche sichert Pfarrstellen

In der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen sollen bis 2027 keine Pfarrstellen gekürzt werden. Die Kirchgemeinden haben bis dahin Zeit, neue Formen der Gemeindearbeit zu erproben.

Die Synode der reformierten Kirche im Kanton Schaffhausen hat auf den zunehmenden Mangel an Pfarrpersonen reagiert. Weil bis 2027 18 von insgesamt 27 Pfarrpersonen in den Ruhestand gehen, müssen kirchliche Aufgaben vermehrt in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Sozialdiakoninnen und Freiwilligen geleistet werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Um den Kirchgemeinden zu ermöglichen, neue Formen von Gemeindearbeit zu testen, hat die Synode deshalb beschlossen, bis 2027 keine Pfarrstellen zu kürzen. Als weitere Massnahme werde die Weiterbeschäftigung von Pfarrpersonen nach der Pensionierung in Betracht gezogen, heisst es weiter.

Zudem sprach die Synode für das Jahr 2023 ausserordentlich 500'000 Franken für den «Zukunfsfonds». Der vor zwei Jahren initierte Fonds für innovative Projekte in den Kirchgemeinden habe sich bereits bewährt, hiess. Mit dem zusätzlichen Geld sollen Stellen geschaffen werden, die die Zusammenarbeit in den Kirchgemeinden stärken. (no)