Reformierte Kirche Kanton Zürich
110’000 Franken für Projekte im Nordirak
Die Reformierte Kirche Kanton Zürich stellt 110’000 Franken für Hilfsprojekte im Nordirak bereit. Das Geld stammt aus dem Sammelkonto «Bedrängte Christen» und geht an das irakische Hilfswerk CAPNI, mit dem die Kirche verbunden ist.
Die Situation in den Ländern der landeskirchlichen Hilfe (Naher und Mittlerer Osten) habe sich seit dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad im Dezember 2024 stark verschlechtert, schreibt die Landeskirche in einer Medienmitteilung.
In Syrien nehme die Gewalt gegen Alawiten und Drusen zu; auch Christen fühlten sich bedroht. Und im Nordirak sei die Sicherheitslage sehr unsicher.
100’000 Franken werden in zwei Distrikten im Norden Iraks für medizinische Versorgung eingesetzt. Unter anderem soll eine mobile Klinik wieder in Betrieb genommen werden, die seit 2022 stillgelegt war.
Weitere 10’000 Franken fliessen in ein Projekt zur Sicherung der Lebensgrundlagen und zur Förderung des Umweltbewusstseins in der Provinz Duhok. Hintergrund sind die weiterhin unsichere Lage in der Region sowie die schwierige Versorgungslage der Bevölkerung. (hz)