Reformierte Kirchgemeinde Luzern erzielt Gewinn

Der Grosse Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Luzern genehmigte die Jahresrechnung 2019. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 970'000 Franken.


Die Jahresrechnung der Reformierten Kirchgemeinde Luzern schliesst deutlich besser als budgetiert. Dem Ertrag von 17,2 Millionen Franken steht ein Aufwand von 16,23 Millionen gegenüber. Insgesamt beträgt der Gewinn rund 970’000 Franken. Budgetiert war ein Defizit von 160’000 Franken.

«Das positive Ergebnis ist im Wesentlichen auf unerwartet hohe Übergangszahlungen der Kirchgemeinden Horw und Meggen-Adligenswil-Udligenswil mit einem Plus von knapp 514’000 Franken zurückzuführen», sagt Marlene Odermatt, Präsidentin der Reformierten Kirchgemeinde Luzern, in einer Medienmitteilung vom 26. August. Zudem habe es Mehreinnahmen von 229’000 Franken bei den Einkommens-, Vermögens-, Kapital- und Gewinnsteuern gegeben. 

Rund 760’000 Franken gespendet

Im Jahr 2019 hat die Kirchgemeinde Luzern laut Mitteilung rund 760’000 Franken gespendet. Eine halbe Million Franken seien lokal sowie im Inland eingesetzt worden. 270’000 Franken sei der Auslandhilfe zugutegekommen.

Auch im Jahr 2020 soll ein Teil des Gewinns gespendet werden. Der Kirchenvorstand hat dem Grossen Kirchenrat aufgrund des positiven Jahresergebnisses und der Coronavirus-Pandemie beantragt, je 10’000 Franken an das Frauenhaus Luzern und das Heks zu spenden. Ausserdem sollen 10’000 Franken an den Verein Sans-Papiers gehen. Weitere 20’000 Franken werden an Projekte im In- und Ausland gezahlt. (bat)