Kirchgemeinde Luzern erzielt Überschuss

Der Grosse Kirchenrat der Kirchgemeinde Luzern konnte an seiner letzten Sitzung in der aktuellen Legislatur eine positive Rechnung präsentieren. Für ein Heks-Projekt zur Unterstützung der kirchlichen Jugendarbeit in Syrien sprach er 50'000 Franken.

Yolanda Stocker ersetzt als Präsidentin des Grossen Kirchenrats den abtretenden Hans-Ulrich Steinemann.
Yolanda Stocker ersetzt als Präsidentin des Grossen Kirchenrats den abtretenden Hans-Ulrich Steinemann.

Dank disziplinierten Ausgaben und überraschend hohen Steuererträgen schloss die Jahresrechnung 2016 mit einem Ertragsüberschuss von 822’463 Franken, heisst es in einer Mitteilung der Reformierten Kirche Luzern. Der Grosse Kirchenrat der grössten reformierten Kirchgemeinde im Kanton Luzern beschloss bei einem Gesamtaufwand von 16,2 Millionen Franken eine weitere Spende von 50’000 Franken für ein Heks-Projekt zugunsten der kirchlichen Jugendarbeit in Syrien.

Zudem wurde eine Einlage in den Sanierungsfonds für das Gemeindezentrum Lukas von 750’000 Franken genehmigt. Das Lukaszentrum im Luzerner Neustadtquartier soll für mehrere Millionen Franken saniert werden.

Am Ende der Legislaturperiode 2013 bis 2017 wurden sieben Rats- sowie drei Kirchenvorstandsmitglieder verabschiedet. Als künftige Präsidentin des Grossen Kirchenrats ersetzt Yolanda Stocker den abtretenden Hans-Ulrich Steinemann.

Die Kirchgemeinde Luzern umfasst die Teilkirchgemeinden Stadt Luzern, Buchrain-Root, Ebikon, Emmen-Rothenburg, Kriens, Littau-Reussbühl, Malters und Rigi Südseite.