Ausführlich zu reden habe der Finanz- und Aufgabenplan für 2016 bis 2020 gegeben. Dieses Arbeitspapier zeige auf, wo mit Blick auf die Austritte von zwei Teilkirchgemeinden Handlungsbedarf bestehe, erläuterte Marlene Odermatt, Präsidentin der Kirchgemeinde Luzern.
Insbesondere die Liegenschaftsstrategie zur Finanzierung von künftigen Bauprojekten wie der Renovation des Flaggschiffs Lukaskirche werde zukunftsweisend für die Entwicklung der reformierten Kirchgemeinde Luzern sein. Deshalb sei es wichtig, dass der Grosse Kirchenrat (das Parlament) diesem Papier zustimme. So wisse der Kirchenvorstand, dass man auf dem richtigen Weg sei.
Gemäss Finanzvorstand Walter Wittmann habe man sehr zurückhaltend budgetiert. Die Einnahmen würden durch den Mitgliederrückgang, ein rückläufiges Steuersubstrat und den Austritte der zwei Teilkirchgemeinden Horw und Meggen-Adligenswil-Udligenswil längerfristig massiv zurückgehen. Er schlage deshalb vor, im 2016 auf den Teuerungsausgleich und auf einen Stufenanstieg zu verzichten. Der Grosse Kirchenrat nahm den Finanz- und Aufgabenplan zustimmend zur Kenntnis.
Verkleinerung der Gremien
Im Weiteren soll der Kirchenvorstand aus Spargründen um zwei Personen reduziert werden. Mit der Reduktion der Teilkirchgemeinden werde auch das Parlament verkleinert werden müssen. Im Sinne einer guten Vorbereitung auf den Ablösungsprozess stimmte der Grosse Kirchenrat in erster Lesung der Teil-Revision der Gemeindeordnung zu.