Reformierte Kirchenordnung kommt vors Stimmvolk

In ihrer vierten und letzten Sitzung hat die Synode der reformierten Zürcher Landeskirche die neue Kirchenordnung gutgeheissen. Damit hat das Stimmvolk am 23. September das letzte Wort.


Die Synode der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich hat am 15. Mai die Teilrevision der neuen Kirchenordnung zu Ende beraten und mit 71 zu 23 Stimmen gutgeheissen. Damit kommt die Vorlage wie vorgesehen am 23. September an die Urne.

Keine Widerstände

Diskussionen gab es am letzten Sitzungstag lediglich über einen Antrag des Wetziker Synodalen Bernhard Neyer. Dieser forderte, dass eine Bestimmung der Kirchenordnung über die Förderung des kirchlichen Lebens in den Kirchgemeinden angepasst werde. Es sei notwendig, dass der Kirchenrat Vorschriften erlassen dürfe, wie diese Förderung ausgestaltet werde, argumentierte Neyer. Der Artikel wurde schliesslich entsprechend angepasst. Weitere Änderungsanträge hatten keine Chance.

Rechtliche Anpassungen

Die Teilrevision der Kirchenordnung wurde notwendig, nachdem sich die Kirchgemeinden der Stadt Zürich für den Zusammenschluss entschieden hatten. Damit dies möglich wird, sind rechtliche Anpassungen nötig. Die Kirchenordnung soll aber auch das Kirchenleben in kleineren Dimensionen ermöglichen. Einen entsprechenden Beschluss zur Sicherung der Pfarrstellen für kleine Kirchgemeinden hat die Synode in einer früheren Sitzung in die Kirchenordnung aufgenommen. (no)