Synode

Reformierte Basel-Landschaft dürfen sich über schwarze Zahlen freuen

Die Rechnung der Evangelisch-reformierten Kirche Baselland schliesst mit einem Plus. Grundsätzlich geben sich die Baselbieter positiv gestimmt.

Die Rechnung der Evangelisch-reformierten Kirche Baselland (ERK BL) schliesst überraschend positiv. Unter dem Strich resultierte ein Plus von rund 636'000 Franken, wie es in einer Mitteilung der ERK BL zur Frühjahressynode heisst. Budgetiert gewesen war ein Minus von rund 265'000 Franken. Das bessere Ergebnis sei auf einmalige Effekte zurückzuführen, heisst es im Communiqué weiter, ohne diese näher zu benennen. 



Weiter haben die Synodalen in zweiter Lesung einstimmig die totalrevidierte Personal- und Lohnverordnung verabschiedet. Damit ende ein grosses Projekt nach acht Jahren, die Aufmerksamkeit könne nun auf neue Projekte gerichtet werden. Das neue Reglement soll per 1.1.2024 in Kraft treten. Zudem haben die Synodalen Geld gesprochen für neue Stellen, zum Beispiel eine für Diakonie.

Das Jahr 2022 sei zwar geprägt gewesen von Corona-Nachwehen und dem Ukraine-Krieg. Dennoch wolle man sich nicht ermutigen lassen, hiess es an der Synode. «Wir sind doch mit Gottvertrauen und Lebensmut unterwegs», wird Kichenratspräsident Christoph Herrmann zitiert.

Als Gast an die Synode geladen war Nicolas Gradwohl. Er ist Mitglied im neu gegründeten Jugendrat der ERK BL (ref.ch berichtete) und schilderte die Gründungsversammlung. «Wir versuchen, den Jungen in unserer Kirche eine Stimme zu geben», sagte Gradwohl. (jow)