Bereits in der Nacht vom 15. auf den 16. September sei ein Anschlag in Zürich verübt worden. Er richtete sich gegen zwei Organisationen, die in der Trägerschaft des «Marsch fürs Läbe» vertreten sind: die Schweizerische Evangelische Allianz SEA und die Evangelische Volkspartei EVP. Die Büroliegenschaft der beiden Organisationen wurde von einer Gruppe vermummter Personen beschädigt. Die Aktivisten hätten drei Mal in roter Farbe das kommunistische Kampfzeichen «Hammer und Sichel» hinterlassen.
Der eineinhalbstündige Marsch durch Zürich sei trotz der linksautonomen Angriffe ein «bunter, fröhlicher und lauter Bekenntniszug» für das Leben und das Recht auf Leben, wie es weiter in der Medienmitteilung heisst. Gruppen aus Polen, Österreich und Deutschland seien ebenso angereist, um mit den Schweizer Christen das Recht auf Leben einzufordern. Die Veranstaltung schloss mit einem politischen Teil, in welchem Unterschiften für das Referendum gegen die Einführung des Fortpflanzungs-Medizin-Gesetz (FMedG) gesammelt wurden.