Pensionskasse bereitet der Reformierten Kirche Baselland Sorgen

An der Synode der reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft war ihre finanzielle Lage ein Hauptthema. Zudem muss ein neuer Präsident gewählt werden.


Die finanzielle Situation der Reformierten Kirche Baselland ist weiterhin angespannt. Dies zeigte sich an ihrer Synode vom 22. November. Eines der Hauptthemen war erneut die Pensionskasse. «Durch die Senkung des Umwandlungssatzes werden Nachzahlungen für die Pensionierten fällig, und für die Mitarbeitenden sind Abfederungsmassnahmen vorgesehen», heisst es in einer Medienmitteilung der Reformierten Kirche Baselland. Deshalb müsse beim Budget mit einem Fehlbetrag von über 300’000 Franken gerechnet werden. Die Synode genehmigte das Budget 2019 dennoch einstimmig.

Verfassung des Kirchenbunds zur Annahme empfohlen

Die Synodalen beschäftigten sich auch mit dem angekündigten Rücktritt von Kirchenratspräsident Martin Stingelin. Für dessen Nachfolge soll bis Anfang 2019 eine sechsköpfige Findungskommission eingesetzt werden. Die Wahl eines neuen Präsidenten oder einer neuen Präsidentin wird voraussichtlich in der Frühjahrssynode im Juni 2019 stattfinden. 

Weiter wurde nach kurzer Erläuterung und Debatte die neue Verfassung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds einstimmig angenommen. Sie wird den drei Baselbieter Delegierten in der Abgeordneten-Versammlung des Kirchenbunds zur Annahme empfohlen, wie es in der Mitteilung heisst. (bat)