Ökumenischer Seelsorgedienst für Asylsuchende mit neuem Präsidenten

Der Baselbieter Kirchenratspräsident Christoph Herrmann ist an die Spitze des Ökumenischen Seelsorgedienstes für Asylsuchende gewählt worden. Er übernimmt das Amt von Martin Stingelin.


Der Ökumenische Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA) hat an seiner Versammlung vom 10. Juni den Baselbieter Pfarrer Christoph Herrmann zum neuen Präsidenten gewählt, wie es in einer Mitteilung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft vom 19. Juni heisst.

Christoph Herrmann leitet seit Anfang Jahr die Exekutive der reformierten Kirche Basel-Landschaft. Im OeSA ersetzt er Martin Stingelin, der das Präsidium seit 2016 inne hatte und zugleich Herrmanns Vorgänger als Kirchenratspräsident war.

Der OeSA wird von den Landeskirchen der Nordwestschweiz, der Evangelisch-methodistischen Kirche Basel-Stadt sowie einzelnen Kirchgemeinden und Pfarreien getragen und von privaten Mitgliedern und Spenden unterstützt. Die Organisation bietet in den Bundesasylzentren Basel, Allschwil, Muttenz und Flumenthal einen Seelsorgedienst an und unterstützt Asylsuchende unter anderem mit Beratungen, Kinderbetreuungen und Kleiderspenden. (no)