Die Suche nach günstigem Wohnraum gestaltet sich allgemein schwierig – vor allem für Familien und finanziell weniger begünstige Personen. Deshalb hat die katholische Kirchgemeinde Schlieren ein Projekt gestartet, wie die «Solothurner Zeitung» am Mittwoch meldet. Das Projekt Wohnhilfe soll Menschen dabei unterstützen, günstigen Wohnraum zu finden. Dafür wurde eigens eine weitere Sozialarbeiterin eingestellt, heisst es im Artikel.
Leute müssen in Schlieren wohnen
Finanziert werde die unentgeltliche Unterstützung für Wohnungssuchende von der Stadt Schlieren, der reformierten und der katholischen Kirchgemeinde sowie von mehreren Stiftungen. Interessenten, die die Hilfe in Anspruch nehmen wollen, müssen bereits in Schlieren wohnhaft sein, eine Mitgliedschaft in der Kirchgemeinde ist aber nicht Voraussetzung. Die beteiligten Institutionen – das städtische Sozialamt, die Asylorganisation Zürich (AOZ) sowie die Sozialstellen der Kirchgemeinden – wollen nur Personen vermitteln, die wirklich Hilfe brauchen, heisst es weiter.
Man sei noch auf der Suche nach Freiwilligen – diese würden instruiert und danach maximal acht Stunden im Monat beansprucht. Das Projekt ist vorerst auf drei Jahre befristet.