Evangelische Frauen Schweiz

Neue Mitglieder im Zentralvorstand

Die Delegierten der Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) haben einstimmig Liselotte Käser Felder und Martina Zurkinden-Beneš in den Zentralvorstand gewählt. Auch höhere Mitgliederbeiträge wurden genehmigt, doch ein Defizit bleibt voraussichtlich.

Nach der digitalen Delegiertenversammlung von Anfang Mai (ref.ch hat berichtet) haben die EFS nun die Ergebnisse der schriftlich durchgeführten Wahlen und Abstimmungen bekannt gegeben. Gemäss einer Medienmitteilung vom 1. Juni wurden Liselotte Käser Felder und Martina Zurkinden-Beneš einstimmig in den Zentralvorstand gewählt.

Liselotte Käser Felder, Volkswirtschafterin und Vizepräsidentin der Aargauischen Evangelischen Frauenhilfe, sagte nach der Wahl: «Die Gleichstellung der Geschlechter hat mich schon immer begleitet und ich freue mich, dieses Interesse nun bei den EFS einzubringen.» Martina Zurkinden-Beneš, Agronomin HTL und Religionslehrerin, hielt fest: «Ich freue mich sehr, meine vielfältigen Erfahrungen für die EFS einzubringen und die Vernetzung im nationalen Bereich zu stärken.»

Einnahmen stark gesunken

Die Mitglieder haben zudem den Jahresbericht und die Jahresrechnung des vergangenen Jahres sowie das Budget 2021 und die Mitgliederbeiträge genehmigt. Die EFS mussten die Mitgliederbeiträge dieses Jahr um 50 Prozent erhöhen, weil die Einnahmen stark gesunken seien. Für das Jahr 2021 bleibt dennoch ein budgetiertes Defizit von knapp 50'000 Franken bestehen. Der Zentralvorstand wird deshalb weitere Massnahmen prüfen, um die Finanzen wieder zu sanieren.

An der schriftlichen Delegiertenversammlung nahmen insgesamt 59 Einzelmitglieder und 16 Vereine teil. (mos)