Krebs als Hauptgrund für Freitod
Die Sterbehilfeorganisation Exit wächst weiter. Wie sie in einer Medienmitteilung schreibt, zählte sie Ende 2023 rund 168'000 Mitglieder. Das seien knapp 20'000 Personen mehr als im Vorjahr. Auch im Januar dieses Jahres setze sich der Trend fort.
Über 1250 Mitglieder seien letztes Jahr mit der Unterstützung von Exit aus dem Leben geschieden. Das entspreche einer Zunahme von 11 Prozent im Vergleich zu 2022, heisst es im Communiqué weiter. Rund ein Drittel der Menschen, die sich für den Freitod entschieden haben, litten laut Exit an Krebs im Endstadium. Auch multiple Erkrankungen seien ein häufiger Grund für den Freitod gewesen.
Eine grosse Mehrheit der Menschen sei in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus gestorben, schreibt Exit. Darauf folgten Todesfälle in Pflege- oder Altersheimen. In mehreren Kantonen beschäftigten sich die Parlamente zuletzt mit der Frage, ob Pflegeheime Sterbehilfe in ihren Räumlichkeiten zulassen müssen (ref.ch berichtete). Exit setzt sich dafür ein. (pef)