Kirchenrat beschliesst weitere Nothilfe an die Bevölkerung in Äthiopien
Am Horn von Afrika bleibt seit mehreren Jahren der Regen aus. Das hat laut dem Hilfswerk der evangelisch-refomierten Kirche Schweiz (Heks) zur schlimmsten Dürre seit 40 Jahren geführt (ref.ch berichtete). Der Kirchenrat der Landeskirche Basel-Landschaft hat deshalb beschlossen, Projekte des Heks zur Bekämpfung der Dürre in Äthiopien mit 10'000 Franken zu unterstützen, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Schon im Februar dieses Jahres hatte er 10'000 Franken gespendet.
Jährlich stehen dem Kirchenrat von Baselland laut Präsident Christoph Hermann 40'000 bis 65'000 Franken zur Verfügung, die er in Form von freien Beiträgen sprechen kann. Bei der Nothilfe orientiere sich das Gremium jeweils an Aufrufen des Heks oder der Mission 21. Kann keine der beiden Organisationen vor Ort Hilfe leisten – wie es beispielsweise in Afghanistan der Fall war – habe der Kirchenrat auch schon Beiträge an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz geleistet.
In Äthiopien unterstützt das Heks Wasser-, Heu- und Kraftfutterlieferungen an Dörfer, die von der anhaltenden Trockenheit betroffen sind. Zudem erhalten Familien mit unterernährten Kindern Geld, um Nahrungsmittel zu kaufen. Weiter führt das Heks Projekte zur Anpassung an den Klimawandel durch. (pef)