Kirchenbund unterstützt Energiestrategie des Bundes

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK empfiehlt, das Energie-Gesetzespaket anzunehmen, über das am 21. Mai abgestimmt wird. Es gehe insgesamt in Richtung einer Energiepolitik, die dem Leben diene.

Das Gesetzespaket, das am 21. Mai vors Volk kommt, ist Teil der «Energiestrategie 2050». Diese hat der Bundesrat entwickelt, um die Schweiz auf die Veränderungen der Energiemärkte vorzubereiten. (Bild: public domain)

«Mit dem revidierten Energiegesetz werden gute Voraussetzungen für einen massvollen und verantwortlichen Umgang mit Energie geschaffen», schreibt der SEK in einer Mitteilung vom 2. Mai. Dafür setze sich der Kirchenbund seit 40 Jahren mit theologischen und ethischen Argumenten ein. Eine dem Leben dienende Energiepolitik messe sich an Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Frieden. Der Rat des Kirchenbunds teile die Einschätzung des Waadtländer Synodalrates, dass «die vom Parlament im Rahmen der Energiestrategie 2050 verabschiedeten Gesetze insgesamt in diese Richtung gehen».

Zum ersten Mal genaue Ziele

Der derzeitige Gesamtenergieverbrauch in der Schweiz muss deutlich gesenkt werden, um Abhängigkeiten zu vermeiden und die Rechte der jetzt lebenden und der künftigen Generationen zu achten, heisst es in der Mitteilung weiter. Dafür sehe das Energiegesetz zum ersten Mal genaue Ziele vor und enthalte zahlreiche Massnahmen, um mit weniger Energie auszukommen, auf Kernkraft zu verzichten und erneuerbare Energien zu fördern.